Studienziel: Ziel dieser Studie war es die Effizienz der manipulativen osteopathischen Behandlung in der Notaufnahme bei Patienten mit akuten Sprunggelenksverletzungen zu untersuchen.

Methode: Patienten mit einem Mindestalter von 18 Jahren und einer einseitigen Sprunggelenksverletzung wurden in einem randomisierten Verfahren entweder der Studiengruppe (manipulative osteopathische Behandlung) oder der Kontrollgruppe zugeordnet. Unabhängige Ergebnisvariable waren Ödeme, Bewegungsamplitude und Schmerz. Beide Gruppen erhielten die Standardbehandlung bei Sprunggelenksverletzungen und wurden zu einer Nachuntersuchung bestellt. Die Patienten der Studiengruppe erhielten zudem eine manipulative osteopathische Behandlung durch einen osteopathisch ausgebildeten Facharzt.

Ergebnisse: Patienten, die eine manipulative osteopathische Behandlung erhalten hatten, wiesen eine statistisch signifikante (F = 5,92, P = 0,2) Verbesserung bei Ödem und Schmerz auf, gleichzeitig konnte ein Trend zur verbesserten Bewegungsamplitude unmittelbar nach der manipulativen osteopathischen Behandlung festgestellt werden. Obwohl bei der Nachbehandlung sowohl die Studien- als auch die Kontrollgruppe signifikante Verbesserungen aufwiesen, zeigte sich bei der Studiengruppe eine statistisch signifikante Verbesserung der Bewegungsamplitude gegenüber der Kontrollgruppe.

Schlußfolgerungen: Das vorhandene Datenmaterial zeigte, daß eine einzige manipulative osteopathische Behandlung in der Notaufnahme eine signifikante Wirkung auf die Behandlung akuter Sprunggelenksverletzungen haben kann.

Osteopathic Manipulative Treatment in the Emergency Department for Patients With Acute Ankle Injuries
ANITA W. EISENHART, DO; THEODORE J. GAETA, DO, MPH; DAVID P. YENS, PHD
JAOA Vol 103 No 9 September 2003; S 417-421
http://www.jaoa.org/cgi/reprint/103/9/417

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